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Fröhlich-Syndrom

Das Fröhlich-Syndrom (auch hypothalamisches Syndrom, Babinski-Fröhlich-Syndrom oder Dystrophia adiposogenitalis) ist ein Syndrom, das mit Fettleibigkeit (Adipositas) weiblichen Fettverteilungstypes, Minderwuchs und anderen endokrine Störungen einhergeht. Ursache dieser seltenen Erkrankung ist ein Hypophysen- bzw. Hypothalamustumor.

Symptome:

Leitsymptom ist das Übergewicht mit einer bevorzugten Zunahme der Fettpolster an Hüften, Oberschenkeln und Bauch (weibliches Fettverteilungsmuster) gepaart mit einer Unterentwicklung der Keimdrüsen (Gonaden). Letztere kann sich in verzögert einsetzender oder gar ausbleibender Pubertät äußern (Pubertas tarda).

Tritt die Erkrankung erst im Erwachsenenalter auf, kann es auch zur Rückbildung der Geschlechtsorgane und Unfruchtbarkeit kommen. Begleitend können Minderwuchs, Kopfschmerzen, geistige Entwicklungsverzögerung, Sehstörungen sowie vermehrter Durst (Polydipsie) durch vermehrtes Wasserlassen (Polyurie) im Sinne eines zentralen Diabetes insipidus auftreten.

Zurückzuführen sind diese Symptome auf die Raumforderung des Tumors im Hypothalamus. Dieser Gehirnteil ist verantwortlich für die Regulation der der Hypophyse, dem zentralen Kontrollorgan der peripheren Hormondrüsen des Menschen (Nebenniere, Hoden oder Ovar, Schilddrüse), weiter ist der wichtig für die Integration und Regulation des Ess- und Trinkverhaltens, des Sexualsverhaltens, und der autonomen Funktionen der inneren Organe (Homöostase).

Zwei spezifische Hormone des Hypothalamus sind das Prolaktin und das ADH (Antidiuretisches Hormon). Ausfall des letzteren erklärt die Symptomatik des vermehrten Wasserlassens beim Fröhlich-Syndrom.

Die Schwingfeldforschung hat alternative Erkenntnisse über die Zusammenhänge bei einer Disharmonie des vegetativen Nervensystems und daraus folgenden Erkrankungen. Informieren Sie sich über Diagnoseverfahren und Forschungsergebnisse!

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Letzte Änderung: 01. Nov 2010